Das ganze Jahr wie im Urlaub

Wer einen neuen Pool plant, sollte sich an der Norm
DIN EN 16582 orientieren: Das neue Regelwerk stellt unter
anderem unterschiedliche Alternativen von
Poolsicherheitszubehör vor, stellt Anforderungen auf,
um Unfallrisiken zu minimieren und sensibilisiert für
die ständige Aufsicht von Kindern am Becken. Im
Zentrum der Norm steht eine Sicherheitsbelehrung, die das
Fachunternehmen nach dem Poolbau durchzuführen hat.

Ein eigener Pool im Garten verbindet Sport und Erholungseffekt miteinander

Ferien haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie sind meist viel zu schnell wieder vorbei. Gefragt sind daher vor allem auch Erholungsinseln im Alltag. Ein Pool im eigenen Garten beispielsweise sorgt jeden Tag aufs Neue für Urlaubsstimmung. Mindestens von Mai bis September lässt sich das Schwimmbecken nutzen, ob zum Spielen der Kinder, zum persönlichen Wellnessprogramm und nicht zuletzt zum aktiven Training. Schließlich beansprucht schwimmen die gesamte Muskulatur, kann Verspannungen lösen und das Herz-Kreislauf-System stärken. Damit der Traum vom Pool bezahlbar bleibt, kommt es auf eine gründliche und individuelle Planung an, am besten durch erfahrene Fachbetriebe vor Ort.

Auf Energieeffizienz und laufende Kosten achten

Eine Investition in den Pool lohnt sich für Hausbesitzer auch finanziell, betont Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw): „Schließlich unterstützt das eigene Schwimmbecken den Werterhalt und die Wertsteigerung der Immobilie.“ Wichtig sei es allerdings, auch auf die laufenden Kosten zu achten. Heute gibt es viele Möglichkeiten, die Energie­effizienz des Pools zu steigern und somit ­zu­gleich etwas für die Nachhaltigkeit zu tun: Energieeffiziente Wasserpumpen zählen ebenso dazu wie eine Abdeckung für den Pool (Bilder unten, www.voeroka.de), die das Wasser nachts vor dem Auskühlen schützt, besonders energiesparendes LED-Licht oder auch die Nutzung alternativer Energiequellen.   

Die
Poolabdeckung „CARAT“ ist in diversen Höhen
lieferbar. Von ganz flach „CARAT-SF“, bis Stehhöhe.
Die Elemente lassen sich in jede Richtung zu verschieben,
bei starkem Wind kann so auch nur die Mitte des Pooldaches
geöffnet werden (Windschutz).

Jeder Pool braucht Pflege und Wasseraufbereitung

Nicht nur Menschen, sondern auch Keime und Algen lieben das Wasser. Den Swimming-Pool möchten sich Poolbesitzer aber nicht mit solchen Mikroorganismen teilen, denn sie trüben das Wasser und sind auch der Gesundheit nicht zuträglich. Die Wasseraufbereitung ist also für Swimming-Pools ein Muss. Zur konventionellen Desinfektion mit hohem Chemieeinsatz gibt es heute verschiedene Alternativen wie die Salz-Elektrolyse oder die Mineralisierung auf Magnesiumbasis (Bilder unten, www.zodiac-poolcare.de). Ziel ist es immer, Keime und Algen aus dem Wasser fernzuhalten und es auf einen optimalen pH-Wert einzustellen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht und mit Blick auf die Umwelt hat die Mineralisierung des Wassers Vorteile. Es sind keine zusätzlichen Desinfektionsmittel wie Chlor oder Anti-Algen-Produkte erforderlich, die zusätzlich angeschafft werden müssten und die Umwelt belasten können.
Weiterer Pluspunkt: Der sinkende Wasserverbrauch für die Rückspülung wirkt sich ebenfalls positiv auf die Betriebskosten aus.

Zur
konventionellen Desinfektion mit hohem Chemieeinsatz gibt
es heute verschiedene Alternativen wie die
Salz-Elektrolyse oder die Mineralisierung auf
Magnesiumbasis (Bilder unten, www.zodiac-poolcare.de).
Ziel ist es immer, Keime und Algen aus dem Wasser
fernzuhalten und es auf einen optimalen pH-Wert
einzustellen.

Pool mit Kindersicherung

Wer einen neuen Pool plant, sollte sich an der Norm DIN EN 16582 orientieren: Das neue Regelwerk stellt unter anderem unterschiedliche Alternativen von Poolsicherheitszubehör vor, stellt Anforderungen auf, um Unfallrisiken zu minimieren und sensibilisiert für die ständige Aufsicht von Kindern am Becken. Im Zentrum der Norm steht eine Sicherheitsbelehrung, die das Fachunternehmen nach dem Poolbau durchzuführen hat.

Wasserqualität im Blickpunkt

Neben dem europäischen Regelwerk Norm DIN EN 16582 für mehr Sicherheit am privaten Pool gilt seit diesem Jahr eine weitere wichtige Norm: Die DIN EN 16713 hat die Wasserqualität im Fokus. Hier geht es beispielsweise um Wasserwerte, Filtrationsgeschwindigkeiten und Pumpenleistungen – Anforderungen, welche die Hersteller und die Erbauer von Poolanlagen im Blick haben müssen.     

Um
Verbrauchern die Suche nach einem qualifizierten
Pool-Profi zu erleichtern, gibt es das Gütesiegel
„Pool Plus“. Fachbetriebe mit dem Siegel
überreichen ihren Kunden vor Baubeginn eine
unterschriebene Vereinbarung. Darin ist Punkt für
Punkt auf­geführt, auf welche Leistungen sich
der Kunde verlassen kann. Die Fachbetriebe können
im Übrigen auch beraten, was in Sachen
Baugenehmigung zu beachten ist.Pool-Profis mit Zertifizierung

Für eine durchdachte Planung sind erfahrene Fachbetriebe erste Ansprechpartner, zertifizierte Profis findet man beispielsweise unter www.bsw-web.de. Um Verbrauchern die Suche nach einem qualifizierten Pool-Profi zu erleichtern, gibt es das Gütesiegel „Pool Plus“. Fachbetriebe mit dem Siegel überreichen ihren Kunden vor Baubeginn eine unterschriebene Vereinbarung. Darin ist Punkt für Punkt auf­geführt, auf welche Leistungen sich der Kunde verlassen kann. Die Fachbetriebe können im Übrigen auch beraten, was in Sachen Baugenehmigung zu beachten ist.

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