Tag des Bades 2020

Mit den folgenden zehn guten Vorsätzen lässt es sich in ihm neu durch­starten, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Am besten gleich anfangen – mit Wand­board, Gemütlichkeit, Sicherheit, weniger Abfall oder platzsparender Wanne. Was in der privaten Entspannungs-Insel gehen kann, zeigt beim nächsten Städtetrip dann vielleicht sogar das Hotelbad …

1. Praktischer einrichten

Wenn sich Shampoos und Cremes auf dem Badewannenrand oder Fensterbrett drängeln und das ewige Durcheinander in der Schublade nervt, dann mangelt es an praktischem Stauraum. Abhilfe schafft zum Beispiel ein Wandboard mit Reling, damit Gegenstände nicht herausfallen können. Oder ein Ordnungssystem für den mobilen Einsatz (Bild ganz oben rechts, www.burgbad.de). Auch ein Badewannenaufsatz (evtl. mit Korb als Auf­bewahrungsmöglichkeit) schafft Stauraum.

2. Ganzjährig für Gemütlichkeit sorgen

Accessoires und Objekte aus dem Wohnzimmer hübsch arrangiert sind auch auf dem Wannenrand eine Wohltat für das Auge. Wer sich an Vorbildern wie Hygge und Lagom orien­tiert, kann sich Stil und Stimmung ­sicher sein. Diese skandinavischen Einrichtungstrends scheinen nie aus der Mode zu kommen und zaubern mit einfachen Mitteln wie kleinen Tischchen oder flauschigen Textilien eine angenehme Atmosphäre.

3. Endlich eine neue Brause kaufen

Das Wasser spritzt in alle Richtungen oder rinnt nur noch ganz dünn aus der Brause. Muss nicht sein, denn es gibt im Bad kaum etwas, das sich im Falle eines Defektes so schnell austauschen lässt wie ein Duschkopf samt Schlauch. Wer sich endlich an diese Projektrealisation macht, sorgt laut VDS gleichzeitig für fortschrittliche Technologie und ein gesteigertes Wohlgefühl. Denn die neuen Handmodelle bieten zahlreiche stimulierende Strahlarten (www.idealstandard.de, Bild unten rechts).

4. Mehr Licht ins Bad bringen

Licht ist ein wichtiger Wohntrend. Diente es früher in erster Linie dem exakten Schminken am Waschpatz, gilt es heute als ein wichtiger Wellnessfaktor und tut der Seele gut. Ob Spiegelschrank mit Ambiente-Licht, glitzernde Mosaike in der Dusche oder digitales Spektakel mit LED-Leuchtwand: Für die passende Inszenierung ist gesorgt.

5. Sicherheit einziehen lassen

Ein wirklich gutes neues Projekt im Zusammenhang mit dem Update des Bades: für mehr Sicherheit sorgen. Der Handgriff an der Badewanne und ein stabiler Hocker bilden die Vorhut. Dann folgt die bodengleiche, rutschfeste Dusche, denn sie ist mit einem Umbau verbunden. Als Entschädigung für den Aufwand erhält man neben deutlich mehr Komfort und neidischen Blicken von Freunden und Nachbarn on top sogar finanzielle Hilfe vom Staat. Wie, das verrät der Ratgeber „Das moderne Bad“ – kostenloser Download unter: www.gutesbad.de/broschueren-und-mehr

6. Abfall vermeiden

Wer im Bad auf Nachhaltigkeit setzen will, sollte sich für feste Seifenstücke entscheiden. In einigen Drogeriemärkten lässt sich das Lieblingsshampoo bequem abfüllen oder sogar „am Stück“ erwerben. Aber auch beim Gang zur Toilette kann man Gutes für die Umwelt tun. Toilettenpapier verbraucht wertvolle Ressourcen wie Wasser und Holz. Muss nicht sein, sagt die VDS, wenn man für die Po-Hygiene ein Dusch-WC nutzt. Bei ihm fährt auf Knopfdruck ein verborgener Dusch­arm aus und reinigt mit einem sanften Strahl (Bild oben links, www.geberit.de).

7. Wasser bewusst managen

Wasser ist kostbar. Mit einer cleveren Armatur mit Infrarot-Sensor kann man es sparen. Einige Modelle verfügen sogar über eine spezielle Ausstattung, die die Hygiene des Trinkwassers sichert. Das Rundum-Sorglos-Paket wird von einem Wassermanagementsystem abgerundet. Die Feuchtigkeitssensoren prüfen Leitungen auf Leckagen und erkennen unerwünschten Verbrauch. Droht Gefahr, gibt es via App einen Alarm-Ton und eine Push-Nachricht aufs Handy.

8. Immer warme Füße genießen

Mit einer Fußbodenheizung bringt Barfuß­laufen im Bad deutlich mehr Spaß. Wer keine hat, kann sie nachträglich verlegen lassen. Denn Renovierungs-Systeme mit geringem Aufbau machen das ohne erheblichen Verlust an Zimmerhöhe möglich. Immer häufiger werden sie über Smart-Home-Lösungen automatisch oder auch mit Sprachbefehl nach den persönlichen Lebensgewohnheiten gesteuert (Bild unten, www.viega.de).

9. Den Mini maximal einrichten

Das Badezimmer ist zu klein, um auf Dauer ein Zuhause-Gefühl zu schaffen? Gibt es nicht. Dank Produkten, die Platz sparen, und der gewieften Tipps der Badprofis, wie sich das Bad allein optisch größer schummeln lässt, kommt der Mini groß raus. Hat etwa die Duschfläche den gleichen Farbton wie der Fliesenboden, verschmilzt sie mit diesem zum Schein. Der Raum wirkt somit großzügiger und leichter. Am besten gezielt im Fachhandel nach solchen Lösungen fragen.

10. Badvorhaben im Hotel testen

Eine Städtereise erweitert den Horizont, wer sich für derlei Freizeitinvestition entscheidet, kann gleich das Schöne mit dem Nützlichen verbinden und sein eigenes Badvorhaben testen. Vorausgesetzt, die Unterkunft der Wahl verfügt über Zimmer mit einer schicken Entspannungs-Insel. Das aber lässt sich im Voraus recherchieren, denn mittlerweile ist ein feines Hotelbad ein wichtiges Aushängeschild – auch oder gerade im Internet.

Am bundesweiten Tag des Bades hat man die Möglichkeiten sich ausgiebig zu informieren: www.tagdesbades.de und www.bade-tag.de Mehr Informationen zu Trends und zahlreiche Ideen zum Ausbauen oder Umstylen liefert die VDS ebenfalls auf www.gutesbad.de

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