Pelletofen: Gut fürs Klima

die das Holz im Laufe des Lebens gebunden hat. Allerdings führt der Einsatz von Holz zu vergleichsweise hohen Schadstoffemissionen. Deshalb sind auch beim Pelletofen einige wichtige Punkte zu beachten.

Austausch alter Öfen

Öfen, die älter als 15 Jahre sind, entsprechen in der Regel nicht mehr dem Stand der Technik. In den meisten Fällen lohnt es sich, einen effizienteren und emissionsarmen Ofen einzubauen. Dieser muss die 2. Stufe der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) einhalten. Öfen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, müssen zum 01.01.2020 stillgelegt oder gegen einen neuen emissionsarmen Ofen ersetzt oder nachgerüstet werden, wenn der bestehende die geltenden Grenzwerte nicht einhält. Die Feuerungswärmeleistung eines Ofens muss an die örtlichen Gegebenheiten des Aufstellraums angepasst sein. Hierzu sollte man sich vom Schornsteinfeger beraten lassen.

Hohe Energieeffizienzklasse wählen

Neben der Leistung sollte man beim Erwerb eines neuen Pelletofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Emissionen achten. Eventuelle Mehrkosten können in der Regel durch einen geringeren Brennstoffbedarf wieder eingespart werden. Wasserführende Pelletöfen können einen höheren Wirkungsgrad erreichen als nicht wasserführende Öfen, die nur den Aufstellraum heizen, deshalb eignen sich gut für Gebäude mit einem sehr niedrigen Energiebedarf (Passivhäuser). Die sparsamsten Pelletöfen erreichen Energie­effizienzklasse A++. Der Blaue Engel für Holzpelletöfen gibt Orientierung beim Kauf eines Pelletofens. Er zeichnet Geräte aus, die eine hohe Energieeffizienz und niedrigere Emissionen haben. Am Besten man fragt beim Kauf, ob der ausgewählte Pelletofen die Kriterien des Blauen Engels einhalten kann.

Mini-Heizanlagen

„Linea“ ist ein kanalisierbarer Pelletofen, der, dank der geringen, mit einem Heizkörper vergleichbaren Tiefe von 30 cm, besonders für Flure und Räume mit wenig Platz geeignet ist (Bild ganz links oben, www.mcz.it). Dieser Ofen eignet sich für die Verwendung in den unterschiedlichsten Bereichen. Er ist mit zwei Rauchgasauslässen ausgestattet, die nach Bedarf, für eine stärkere Warmluftbeheizung frontal eingesetzt oder kanalisiert werden können (einer oder beide), so dass mehrere Zimmer gleichzeitig geheizt werden können (System COMFORT AIR®). Der Rauchabzug kann sich, wie auf dem Foto, hinten oder oben befinden. Dank dem Rauchabzug auf der Oberseite, kann das Gerät mit einem Abstand von nur 5 cm zur Wand aufgestellt werden.
Zentralheizen mit Stil lässt sich auch mit dem „FireWIN“ von Windhager (Bild oben Mitte, www.windhager.com). Der „FireWIN“ ist eine vollwertige Zentralheizung, die Windhager speziell für Ihren Wohnraum konzipiert hat. Umweltfreundliches Heizen mit Pellets verbindet der außergewöhnliche Heizkessel mit gemütlichen Abenden vor dem Kamin. Pluspunkt: Der „FireWIN“ arbeitet ungewöhnlich leise und benötigt wenig Platz. Damit sich das Gerät optimal ins Wohnambiente einfügt, gibt es den Heizkessel in drei Designs: in modernen Grautönen, auffälligem Rot/Grau und in edlem Perlweiß (Bild).
Der Design-Pelletofen „HSP 7 DIANA Plus“ ist rundum überzeugend (www.haassohn.com, Bild oben rechts). Seine außergewöhnliche Form macht ihn zu einem echten Blickfang und sein geringer Umfang zur perfekten Lösung für kleinere Räume. Zudem ist er optimal für die Aufstellung in Raumecken geeignet. Der „HSP 7 DIANA Plus“ verfügt über eine extragroße Scheibe – so lässt sich das Feuerkino in ganzer Pracht genießen.

Technologie und Innovation

Die patentierte und besonders sichere Verbrennungstechnik der wodtke Pellet Primäröfen wurde für das effiziente und CO2-neutrale Heizen mit Holzpellets im Wohnraum entwickelt. Ein Mikroprozessor steuert vollautomatisch die Förderung der Pellets in den Brennertopf und stimmt dabei Brennstoff, Verbrennungsluft und Verbrennungsvorgang exakt aufeinander ab. Leiser Betrieb und ein hoher Wirkungsgrad im gesamten Leistungsbereich zeichnen den „crazy.nrg“ aus (Bild unten links, www.wodtke.com). Schnittstellen für Bus, Uhrenthermostat und LCD-Bedienboard bieten zeitgemäßen Bedienkomfort.

Kombiofen „Mo Duo“ – ein echtes Allroundtalent

Komfortbewusste und Genießertypen aufgepasst, „Mo Duo“ erfüllt alle (Heiz)Wünsche auf einmal (Bilder oben rechts, www.austroflamm.com). Dieses Kombigerät ist zur Verbrennung von Pellets und Scheitholz konzipiert und verfügt so über alle Vorteile eines Pelletofens und Scheitholzofen zusammen. Der „Mo Duo“ lässt sich ganz einfach per Drehregler oder per App starten und wenn man will, legt man jederzeit Scheitholz auf. Der Ofen geht dann automatisch in den Scheitholzbetrieb über.

Bei Planung und Einbau auf einen Fachbetrieb setzen

„Pelletfachbetriebe“ sind speziell geschulte Heizungsbauer, die dem Kunden bei der Planung und beim Einbau einer neuen Pelletheizung als Experten hilfreich zur Seite stehen. Hausbesitzer können auf diese Weise sicher sein, dass ihr Pelletfachbetrieb sein Handwerk versteht und auf dem neuesten Stand der Technik geschult ist. Fachstudios für Pelletkaminöfen bieten eine fundierte Beratung, u.a. auch zu Fördermöglichkeiten, und präsentieren hochwertige Pelletkaminöfen vor Ort. Kompetente Betriebe in der Region findet man mit PLZ-Suche unter: www.pelletfachbetrieb.de

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